17.5.2012
Artikel
25.04.2012
PNN vom 25.4.2012
Das Tabu
Filmmuseum erinnert an Verfolgung Homosexueller
Ein freundschaftlicher Kuss, ein Klaps oder ein verführerischer Blick. Es
brauchte nicht viel in den Jahren des nationalsozialistischen Regimes, um als
homosexueller Mann seine Freiheit oder gar sein Leben zu riskieren. Harmlose
Avancen - aufgeschnappt von einem Unbeteiligten, einem Kollegen oder einem
falschen Freund - reichten aus, um in die Mühlen der Nazi-Justiz zu
geraten.
mehr...
24.04.2012
MAZ - Oberhavel - vom 24.4.2012
Mord am Kanal
Gedenkstunde für Opfer des Klinkerwerks / Erinnerungsort wird weiter gestaltet
ORANIENBURG - Häftlingsnummer 45 132: Im Sommer 1942 wurde Wladimir
Wojewodtschenko ins KZ Sachsenhausen verschleppt, ein Jugendlicher damals noch.
Bei allen Häftlingen, so erinnerte er sich gestern bei einer Gedenkstunde
für die Opfer des ehemaligen KZ-Außenlagers Klinkerwerk, habe
„das Wort Klinker panische Angst“ hervorgerufen. Auschwitz und
Klinker sei für die Häftlinge gleichbedeutend gewesen. „Ich
verneige mich tief in ihrem Andenken.“
mehr...
23.04.2012
MAZ - Oberhavel - vom 23.4.2012
Himmlers grausige Pläne
Gedenken in Sachsenhausen: Häftlinge sollten auf Lastkähnen im Lehnitzsee versenkt werden
SACHSENHAUSEN - Als eines der letzten großen Konzentrationslager der Nazis
neben Dachau und Ravensbrück wurde Sachsenhausen am 22. April 1945 von
sowjetischen und polnischen Soldaten befreit. Es war aber die Erlösung nur
für rund 4000 Häftlinge, die krank oder so entkräftet waren, dass
sie von der SS nicht wie 30 000 Mithäftlinge auf den Todesmarsch Richtung
Norden bis zum Belower Wald getrieben werden konnten.
mehr...
21.04.2012
MAZ - Oberhavel - vom 21.4.2012
Freier Blick auf den Terror
Ehemalige KZ-Häftlingsbaracken in der Gedenkstätte Sachsenhausen sind wieder sichtbar
ORANIENBURG - Für die Besucher der Gedenkstätte Sachsenhausen sind die
Standorte der einstigen KZ-Häftlingsbaracken wieder sichtbar.
Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) übergab gestern im Beisein
mehrerer Überlebender und von rund 100 Gästen die neu gestalteten
Freiflächen der Öffentlichkeit. Neumann sagte, dass die Architektur in
Sachsenhausen die menschenverachtende Ideologie des Nationalsozialismus
widerspiegele. Der Besuch dieses authentischen Ortes sei deshalb gerade für
junge Menschen wichtig.
mehr...
20.04.2012
PNN vom 20.4.2012
Der Geheimnisonkel
Klaus Stanjeks drehte einen Film über Willi Heckmann, der als Homosexueller acht Jahre KZ überlebte
Es war der 90. Geburtstag. Plötzlich fiel in die gemütliche
Kaffeerunde ganz nebenbei der Satz: „Erstaunlich, dass er auch die
Lagerzeit so gut überstanden hat.“ Gemeint war damit der
lebenslustige Jubilar Onkel Willi, der Jahrzehnte lang als Musiker durch die
Lande getingelt war, mit seinem glockenreinen Tenor, sich selbst auf Akkordeon
und am Klavier begleitend.
mehr...
17.04.2012
Pressemitteilung des Internationalen Ravensbrück-Komitee (IRK)
Tagung des Internationalen Ravensbrück-Komitees
12. bis 15. April 2012 in Madrid
Auf Einladung der spanischen Organisation Amical de Ravensbrück traf sich
das Internationale Ravensbrück-Komitee zu seiner diesjährigen Tagung
vom 12. bis 15. April in Madrid.
mehr...
04.04.2012
PNN vom 4.4.2012
Schmierige Strategie
Kaum eingeweiht schon beschmiert: Ein Straßenschild für das NS-Opfer
Willi Frohwein
mehr...
03.04.2012
MAZ - Potsdam - vom 2.4.2012
Vandalismus
Unbekannte schänden Straßenschild
POTSDAM / BABELSBERG - Das am vorigen Dienstag erst von Bürgermeister
Burkhard Exner enthüllte Straßenschild zu Ehren des
KZ-Überlebenden Willi Frohwein ist am Wochenende von Unbekannten mit
schwarzer Farbe beschmiert worden. Das meldeten Anwohner.
mehr...
28.03.2012
PNN vom 28.3.2012
Ehrung einer Leistung
Areal am Babelsberger Findling trägt nun den Namen des Auschwitz-Überlebenden Willi Frohwein
Babelsberg - Das besondere Geschenk: Am Tag des 89. Geburtstages von Willi
Frohwein wurde der Platz am Findling in Babelsberg nach dem Überlebenden
des Vernichtungslagers Auschwitz benannt. Der in Berlin-Spandau geborene
spätere Potsdamer Willi Frohwein starb am 12. Dezember 2009.
mehr...
28.03.2012
MAZ - Potsdam - vom 28.3.2012
Willi findet einen Platz
Feierlich gedachte Potsdam gestern der Verdienste Frohweins
POTSDAM / BABELSBERG - „Mein Opa Willi Frohwein soll hier nicht geehrt
werden, weil er viel durchgemacht hat, sondern weil er viel geleistet
hat.“ So beschloss die gerührte Enkelin des
Auschwitz-Überlebenden gestern ihre Rede. Anlässlich Frohweins 89.
Geburtstages taufte gestern Bürgermeister Burkhard Exner den bisher
namenslosen Platz am Findling an der Großbeerenstraße,
Einmündung Kopernikusstraße, feierlich auf den Namen „Willi
Frohwein“.
mehr...