Leo ist 14 Jahre alt. Vor ein paar Wochen bat er um Aufnahme in den Bund der Antifaschisten. Auslöser für diese Entscheidung war ein Buch über die Verbrechen des amerikanischen Imperialismus. Leo liest sehr viel und hat nicht nur viele Fragen, sondern stellt sie auch. In der Arbeitsgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ des Gottfried Arnold Gymnasiums in Perleberg ist er schon mal als „ Interviewer“ gebucht. Diese Arbeitsgruppe hat seit letztem Schuljahr einen Forschungsauftrag übernommen. Eine Präsentation zum ehemaligen frühen KZ in Perleberg soll im nächsten Jahr vorgestellt werden. Der KV der VVN-BdA unterstützt dieses Projekt.
Da bot sich an, zwei Mitglieder der SOR – Gruppe (David + Leo) mit auf die 11. Gedenkstättenfahrradtour zu nehmen. Die diesjährige Route war gut gewählt, von Schwerin nach Sachsenhausen, für die Erinnerung und das Gedenken an die Opfer der Todesmärsche, für die Wahrnehmung, Auseinandersetzung und den Dialog an authentischen Orten. Da die ehemaligen Perleberger KZ Häftlinge nach Oranienburg verlegt wurden, hatten die Jugendlichen schon Kontakte zur Gedenkstätte in Sachsenhausen aufgenommen. Unterwegs gab es viele interessante Begegnungen an den Gedenkstätten, die an die Todesmärsche erinnern.
In der Todesmarschgedenkstätte im Belower Wald nahe Wittstock, wurde hauptsächlich für die jungen Antifaschisten eine Führung durch die Leiterin durchgeführt und Leo machte ein wichtiges Interview mit Frau Lange. Emotional war dann die Aufnahme von Leo in den Bund der Antifaschisten, an diesem historischen Ort und im Beisein so vieler Gleichgesinnter. Leo bekam sein Dokument und Axel Holz übergab Ihm einen Blumenstrauß.
Leo hat auf dieser Tour viel Neues gesehen und natürlich alle Tourteilnehmer mit Fragen überhäuft. Für das Forschungsvorhaben der Gruppe „ überLAGERt – Lokale Jugendgeschichtsarbeit an Orten ehemaliger KZ – Außenlager“ hat sich die Teilnahme von David und Leo an der Tour echt gelohnt.
Gemeinsame Erklärung und Aufruf von FEAVA, VVN-BdA Ortsgruppe Potsdam und der EAP.
Der 9.11. ist ein wichtiger Tag, ein Tag der Erinnerung an die Novemberpogrome vor 82 Jahren. Auch in diesem Jahr war ein gemeinsames Gedenken am OdF-Denkmal am Platz der Einheit in Potsdam vorgesehen. Angesichts der steigenden Zahlen der Corona-Erkrankungen in Potsdam und Umgebung haben wir unsere Planung umgeworfen. Ein solidarischer und vernünftiger Umgang mit der Pandemie ist uns wichtig und wir wollen nicht für weitere Ansteckungen sorgen. Deswegen haben wir uns entschieden das Gedenken dieses Jahr anders zu gestalten. Wir haben ein persönliches/individuelles Gedenken am OdF-Denkmal gestaltet. Dafür wurden alle Rede- und Musikbeiträge, Gedichte und Moderation zusammen gefasst und digitalisiert. Wir würden euch bitten, diese am Denkmal anzuhören und auch in diesem Jahr Päsenz zu zeigen. Wir werden vor Ort Blumen und Kerzen bereitstellen, dir ihr dann am Denkmal niederlegen könnt.
Wir hoffen auf euer Verständnis und bitten euch, euer Gedenken am 9.11.2020 über den ganzen Tag zu verteilen. Die digitalisierten Beiträge werden wir als Datei am Sonntagabend online stellen. Ihr könnt sie downloaden oder direkt vor Ort abspielen. Alle weiteren Infos und den Beitrag findet auf Twitter beim Ticker Potsdam,FEAVA und dem VVN-BdA Brandenburg, bei Facebook auf den Seiten des VVN-BdA Brandenburg und FEAVA und auf der Homepage der EAP und der des VVN-BdA Brandenburg.
Solidarische Grüße FEAVA, VVN-BdA Ortsgruppe Potsdam und der EAP
Am 09.11.2020 jährt sich der Tag der Novemberpogrome zum 82. Mal. Im Jahr 1938 wurden an diesem und den darauf folgenden Tagen im gesamten Deutschen Reich jüdische Geschäfte, Wohnungen und Synagogen angegriffen, zerstört bzw. niedergebrannt, Menschen in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Die Novemberpogrome waren nach den Nürnberger Gesetzen von 1935 ein weiterer, systematischer Schritt auf den Weg zur Shoa.
Aber auch nach 1945 ist Antisemitismus nicht verschwunden: Vor etwa einem Jahr, am 09.10.2019, wurde am jüdischen Feiertag Jom Kippur ein Anschlag auf die Synagoge in Halle verübt. Vor wenigen Wochen gab es einen antisemitisch motivierten Brandanschlag auf die Kiezkneipe »Morgen wird besser« in Berlin-Lichtenberg. Am Tatort wurden Kennzeichen der Neonazistischen Terrororganisation „Blood & Honour“ gefunden. Im Zuge der sogenannten Coronaproteste gehen Holocaustleugner*innen, Reichsbürger*innen, Anhänger*innen von Verschwörungserzählungen und Rechtsextreme gemeinsam auf die Straße. Sie alle eint der Antisemismus. Sie tragen ihn offen zur Schau. In den sozialen Medien werden antisemitische Bilder und Erzählungen verbreitet. Es ist ein historisches Versäumnis, in der Vergangenheit und auch heute über den latenten Antisemitismus hinwegzusehen. Struktureller Antisemitismus wird als solcher oft nicht erkannt oder bagatellisiert.
Wir müssen da einschreiten wo Antisemitismus anfängt, sei es ein Witz, sei es eine Beleidigung oder sei es die Forderung nach der Vernichtung oder dem Boykott des einzigen jüdischen Staates Israel. Nur mit einer aktiven Erinnerungsarbeit können wir uns das Vergangene ins Bewusstsein bringen und mahnen. Nach wie vor gilt es jegliche Form des Antisemitismus konsequent zu thematisieren und zu bekämpfen. Kommt am Montag, den 09.11.2020 um 19 Uhr zum Platz der Einheit am OdF-Denkmal in Potsdam. Gemeinsam wollen wir uns an die Schrecken der Novemberpogrome erinnern.
Erinnern – Gedenken – Mahnen
Bitte denkt an das Tragen eines MNS und den Mindestabstand einzuhalten.
Es wäre schön, wenn ihr ein passendes Glas für Teelichter mitbringen könntet.
Zum diesjährigen Tag der Erinnerung und Mahnung, dem früheren Tag der Opfer des Faschismus, der immer am zweiten Sonntag ( im September stattfindet, wollen wir als VVN-BdA in Potsdam einen ehrwürdigen Tag mit verschiedenen Veranstaltungen durchführen. Nach einem gemeinsamen Gedenken am OdF-Denkmal in der Potsdamer Innenstadt geht es um 11 Uhr zu einer Führung durch die Gedenkstätte Lindenstraße. Diesen authentischen Ort des nationalsozialistischen Terrors wollen wir bei der Führung etwas kritisch betrachten und auf Aspekte, wie das Potsdamer Abkommen, eingehen. Am frühen Abend um 18 Uhr gibt es eine Veranstaltung zur Kriegsverbrecherhilfe mit Felix Bohr im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion.
Sehr geehrter Bürgermeister Herr Hemberger, sehr geehrte Mitglieder der Gemeindevertretung Dallgow-Döberitz, sehr geehrte Mitglieder des Ortsbeirates Seeburg,
wir wenden uns heute an Sie, um auf den Pflege- und Erhaltungszustand der „Gemeinschaftsgrabstätte für ermordete Antifaschisten und deutsche Soldaten“ im Wald nahe der Siedlung Engelsfelde hinzuweisen.
Die Grabanlage ist unter der Nr. 09150511 in die Denkmalliste eingetragen. Dort sind ca. 200 Menschen begraben, die in den letzten Kriegsmonaten nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 einer immer rabiater werdenden Justiz oder den Militär- und Standgerichten zum Opfer fielen. Es handelt sich mehrheitlich um Militärangehörige, die sich dem Fortgang des Kriegs verweigerten oder aus sehr unterschiedlichen Gründen nicht in das sozialdarwinistisch geprägte Menschenbild des NS-Regimes passten.
Der Landesvorstand der VVN-BdA Brandenburg bittet Sie darum, hier zeitnah für Veränderungen zu sorgen und ein würdiges Gedenken an eine Opfergruppe zu gewährleisten, die weder in der DDR noch in der alten BRD eine angemessene Würdigung ihres erlittenen Leides erfahren hat und erst viele Jahre nach der Wiedervereinigung die Aufhebung der gegen sie verhängten NS-Urteile erreichen konnte.
Die Erinnerung an diese Menschen verblasst gerade. Der Ort der Grabanlage in Engelsfelde ist durch seine Lage kaum sichtbar und nur schwer auffindbar.
Wir unterstützen ausdrücklich den Antrag 071/2020 der Fraktion Bündnis 90/Grüne „Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit lebendig halten: Gedenkort für ermordete Widerstandskämpfer in Seeburg-Engelsfelde sichtbar machen“ und bitten um Einladung und Rederecht, wenn der Antrag im Ortsbeirat und in der Gemeindevertretung beraten wird.
Unsere Vereinigung ist ein Zusammenschluss von Verfolgten des NS-Regimes, ihren Angehörigen und jungen Antifaschistinnen und Antifaschisten. Für uns war und ist das Gedenken an die Opfer der NS-Militärjustiz sehr wichtig. Bis zu seinem Tod hatten wir eine sehr enge Beziehung zu Ludwig Baumann, dessen Vermächtnis wir uns verpflichtet fühlen.
Für uns ist es sehr wichtig, dass Besucherinnen zur Gedenkstätte in Engelsfelde finden können und dass erfahrbar wird, warum dieser Gedenkort dort steht. Dafür müssen aus unserer Sicht verschiedene Maßnahmen umgesetzt werden:
Auffindbarkeit der Gedenkstätte
Wir haben inzwischen mehrfach Anfragen nach dem genauen Standort des Gedenkortes erhalten. Einige Interessierte hatten sogar vor Ort vergebens nach der Grabanlage gesucht. Dies haben wir zum Anlass genommen, selbst eine Ortsbegehung durchzuführen. Im Ergebnis schlagen wir Ihnen vor, an folgenden Standorten Wegweiser zum Denkmal anzubringen:
Alte Dorfstraße/Potsdamer Chaussee, Alte Dorfstraße/Dallgower Chaussee, Potsdamer Chaussee/Engelsfelde und Alte Dorfstraße/Feldweg zur Gedenkstätte.
Diese Ausschilderung würde das Auffinden für Besucherinnen aus allen Richtungen ermöglichen und die Gedenkstätte sichtbar machen.
Errichtung einer Informationstafel an der Gedenkstätte
Derzeit sind leider nur ca. 80 der mehr als 200 in Engelsfelde begrabenen Personen namentlich bekannt. Die meisten Erschießungen wurden ein paar Kilometer entfernt in Berlin vollstreckt. Für viele Menschen erschließt sich der Grund der Grabanlage nicht. Um dies zu ändern, sollte an der Gedenkstätte eine wetterfeste Informationstafel aufgestellt werden, die über die dort begrabenen Opfer des NS-Regimes informiert und an sie erinnert. Hier wäre aus unserer Sicht sehr sinnvoll, mit der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in einen Austausch zu gehen, wie diese Informationen wetterfest sichtbar gemacht werden können. Auch wir als VVN-BdA erklären uns gern bereit, an der Ausarbeitung der Tafel mitzuwirken.
Erforschung weiterer Opfer
Für sehr wichtig halten wir auch eine Erforschung weiterer Opfer. 75 Jahre nach Kriegsende ist es an der Zeit, sich auf die Suche nach weiteren Namen der begrabenen Personen zu machen und deren Lebensgeschichten zu recherchieren. Eine Unterstützung durch öffentliche Archive und eine finanzielle Förderung durch die Bundesländer Brandenburg und Berlin wäre dafür sehr hilfreich. Gerade in einer Zeit, in der die Shoa und andere Verbrechen der NS-Diktatur auch von Parteien im deutschen Bundestag und in den Landtagen aller Bundesländer verharmlost werden, ist es unser aller Aufgabe, ein würdevolles Gedenken an die Opfer des NS-Systems aufrecht zu erhalten. Dabei kommt der Pflege der authentischen Erinnerungsorte ein hoher Stellenwert zu.
Der Landesvorstand der VVN-BdA bietet der Gemeinde Dallgow-Döberitz dabei gern seine Unterstützung an.
Für eine zeitnahe Antwort wären wir Ihnen verbunden.
An den letzten beiden Wochenenden im Juni wollen AfD und Co. ihr rassistisches und menschenfeindliches Weltbild in vier Städten der Uckermark verbreiten:
Samstag, 20. Juni 14 Uhr: Templin, Marktplatz
Sonntag, 21. Juni 14 Uhr: Schwedt, Platz der Befreiung
Samstag, 27. Juni 14 Uhr: Angermünde, Markt
Sonntag, 28. Juni 14 Uhr: Prenzlau, Marktberg
In allen diesen Städten sind ab 13 Uhr Gegenveranstaltungen angemeldet.
Der Landesverband Brandenburg der VVN-BdA ruft dazu auf, diese Gegenveranstaltungen zahlreich zu besuchen.
Solidarität mit der Uckermark! Kein Fußbreit den alten und neuen Faschisten!
Bitte achtet auf weitere Ankündigungen! Verhaltet Euch rücksichtsvoll!
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Unser Aufruf, an den 75. Jahrestag der Befreiung im Land Brandenburg dezentral zu gedenken, stieß auf erfreulich große Resonanz. Mitglieder und Unterstützer*innen der VVN-BdA schickten uns ihre Fotos aus mehr als 70 Orten des Landes und von weit über 100 Gedenkorten.
Wir bedanken uns ganz herzlich dafür.
Wer sich die Galerie noch einmal ansehen möchte, findet sie unter dem folgenden Link:
Antifaschistische Gedenkwanderung – Auf den Spuren des Widerstands gegen den Nationalsozialismus im Gamengrund und in Tiefensee
Samstag, 22. August 2020, Treffpunkt: Alter Bahnhof Tiefensee
Gemeinsam möchten wir vom Bahnhof Tiefensee zum Gedenkstein im Gamengrund laufen und dort an die Antifaschist_innen erinnern, die sich dort im Sommer 1941 trafen, um den Widerstand gegen die Nazis zu organisieren. Gemeinsam möchten wir die historischen Orte auf uns wirken lassen und uns mit den Widerstandskämpfer_innen beschäftigen. Wer waren diese mutigen Leute, und was trieb sie an? Welche Hoffnungen verbanden sie mit dem Treffen im Gamengrund, und mit welchen Schwierigkeiten waren sie konfrontiert? Dabei möchten wir nicht nur in die Geschichte schauen, sondern auch unseren Blick in die Gegenwart richten und gemeinsam darüber sprechen, wie ein aktives Gedenken in der Zukunft aussehen könnte.
Vom Gedenkstein am Gamengrund aus werden wir eine wunderschöne Wanderung entlang der drei Seen (Gamensee, Mittelsee und Langersee) machen. Die Wanderung endet wieder in Tiefensee, wo wir uns zum Abschluss
mit Adolf Reichwein befassen werden, der in Tiefensee als Lehrer arbeitete und sich der Widerstandsgruppe Kreisauer Kreis anschloss.
Wegen des Infektionsschutzes bitten wir um eine Anmeldung per E-Mail an: antifa-wandern@posteo.de
Falls nötig, besteht die Möglichkeit am Abend vorher in Strausberg zu zelten oder ein Bett zu bekommen. Die Wanderung ist kostenlos, es kann jedoch vor Ort gerne für die VVN-BdA in Märkisch-Oderland gespendet werden.
Im April veröffentlichte der Landesverband der VVN-BdA Brandenburg einen Aufruf, die Denkmäler und Erinnerungsstätten im Land Brandenburg als Zeichen des Dankes und der Würde zum 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus mit Blumen zu schmücken. Mittlerweile erreichten uns zahlreiche Bilder und Nachweise von geschmückten antifaschistischen Denkmälern, Erinnerungsstätten und Sowjetischen Ehrenfriedhöfen. Dies zeigt deutlich, dass der 8. Mai bei vielen Menschen in der Bevölkerung auch heute noch der Tag der Befreiung ist und ein Platz in ihren Herzen hat. Wir bekräftigen zudem die Forderung, den 8. Mai zu einem gesetzlichen Feiertag zu machen.
Dezentrales Gedenken zum 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus –
Blumen zum 8. Mai 2020
Liebe Mitglieder*innen in der VVN-BdA,
Liebe antifaschistische Freunde,
Liebe Brandenburger*innen,
der Landesverband Brandenburg der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, kurz VVN-BdA, ruft zum 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 2020 zu einem dezentralen Gedenken und Erinnern auf. Durch die COVID-19-Pandemie können in diesem Jahr keine Befreiungsfeierlichkeiten und keine zentralen Veranstaltungen stattfinden. Die Ordnungsmaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen im Kontext von COVID-19 schränken damit nicht nur das gesellschaftliche Leben ein, sondern auch die antifaschistische und erinnerungspolitische Arbeit an diesem für uns so wichtigen Jahrestag.
Trotzdem wollen wir, mit großer Rücksicht um die Gesundheit unserer Mitglieder*innen und antifaschistischen Freunde, den 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus würdig und ehrenvoll im Sinne der Befreier*innen, der Roten Armee, sowie der Opfer und Verfolgten des Nationalsozialismus gestalten. Im ganzen Land Brandenburg befinden sich eine Vielzahl an Erinnerungsstätten zur Befreiung oder an die Opfer und Verfolgten des Faschismus. Diese lokalen, kleinen und dezentralen Gedenkstätten, wie Denkmäler, Friedhöfe, Ehrenhaine, Gedenksteine, Gräber oder Gedenktafeln, wollen wir mit eurer Unterstützung in den Fokus des antifaschistischen Gedenkens setzen.
Wir rufen daher alle Brandenburger*innen auf, in der Zeit um den 8. Mai 2020, dem 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, individuell und unter Einhaltung der notwendigen medizinischen Bestimmungen und Sicherheitsvorkehrungen, an den verschiedenen Erinnerungsstätten im Land Brandenburg Blumen und Kränze niederzulegen und dies per Fotos zu dokumentieren. Wir wollen, dass durch die Vielzahl von Blumen an den zahlreichen Erinnerungsstätten im Land Brandenburg der Appell des „Nie wieder Krieg und Faschismus“ trotz des Fehlens von klassischen Gedenkveranstaltungen mehr als deutlich wird.
Sendet uns die Fotos mit kurzen Hinweisen oder Berichten aus den verschiedenen Orten zwecks Veröffentlichung an die untenstehende E-Mail-, Post-, Facebook- oder Twitter-Adresse.
E-Mail: vvn-bbg@gmx.de
Facebook: VVN-BdA im Land Brandenburg
Twitter: VVN-BdA_Brandenburg
Zudem verweisen wir auf unser digitales Gedenken zum 75. Jahrestag der Befreiung am 8. Mai ab 16 Uhr per Livestream (www.freiland-potsdam.de).